Die Blockchain ist der Kern des Bitcoin Systems. Nur durch dieses System ist es möglich die gesamte Buchhaltung verteilt auf viele einzelne Netzwerkteilnehmer zu führen und somit eine zentrale Datenbank überflüssig zu machen. Um ein sehr aufwendiges Aktualisieren aller Netzwerkteilnehmer zu vereinfachen und eine Überprüfung der Informationen zu ermöglichen wurde oder wird die Buchhaltung in einzelne, kleinere Teile, sogenannte Blocks, zerlegt. Ein jeder dieser Blocks enthält alle Transaktionen die dem Netzwerk seit dem letzen Block gemeldet wurden, einen „Proof of Work“ (Mehr dazu unter MINING) und einen mathematischen Bezug auf den letzten Block. Durch das Aneinanderreihen der einzelnen Blöcke kann an Hand der Zeitstempel jede Transaktion ganz genau rückverfolgt und auf Richtigkeit geprüft werden. Ein Traum für jeden Buchhalter.Skizze Blockchain

Beispiel

Um sich dies noch ein bisschen besser vorstellen zu können, hier noch ein kleines auf die „analoge“ Welt umgelegtes Beispiel: Stellen Sie sich vor, jeder auf dieser Welt wüsste von jedem den Kontostand und jeder Erdenbewohner könnte nur noch die Wahrheit sagen. Sie kaufen sich eine Pizza und bezahlen den Pizza-Mann indem Sie ihm mündlich 7,50€ zusagen. Da er ja ganz genau weiß wie viel Geld Sie besitzen, akzeptiert er diese Zusage und erzählt 6 weiteren Gästen im Lokal von Ihrer mündlichen Übermittlung des Geldes. Da jeder jedem vertraut (es kann ja niemand Lügen) erzählt jeder dieser Gäste wieder 6 Personen irgendwo auf dieser Erde von der Transaktion. Somit weiß bald die ganze Erdkugel darüber Bescheid, dass diese 7,50€ nun dem Pizza-Mann gehören. Irgendwo auf der Welt überprüft ein Buchhalter alle 10 Minuten die letzten Transaktionen, bestätigt diese und dokumentiert somit wann Sie Ihre Pizza gekauft haben (Aufgabe des Miners – hier mehr dazu).

Was passiert wirklich?

Legen wir das obige Beispiel nun auf das Bitcoin-Netzwerk um. Wie anfangs erwähnt gibt es keine Bitcoins in physischer Form irgendwo als Datenbankeintrag auf einer Festplatte, sie existieren viel mehr als Einträge in einer großen gemeinsamen Datenbank – der Blockchain. Möchte man nun Bitcoins transferieren, bedeutet dies eine Umbuchung in der Datenbank vorzunehmen. Auf das Beispiel bezogen würde dies folgendes bedeuten. Die Bitcoins sind auf Adressen in Ihrem Wallet gebucht und nur Sie besitzen den zugehörigen privaten Schlüssel dazu, was nur Sie allein in die Lage versetzt Buchungen über diese Adressen zu autorisieren. Mit Hilfe Ihres Clients (Handy, Notebook, Website…) teilen Sie nun dem Netzwerk mit, dass Sie eine bestimmte Anzahl an Bitcoins an die Adresse vom Pizza-Mann senden möchten (diese haben Sie zuvor vom Pizza-Mann erhalten) und signieren die Buchungsaufforderung mit Ihrem privaten Schlüssel. Die Buchungsaufforderung schicken Sie an Ihre verbundenen Teilnehmer welche sofort versuchen Ihre Buchung an Hand der Blockchain zu verifizieren. Zu diesem Zeitpunkt wird die Transaktion von den anderen Clients zwar akzeptiert (wenn sie grundlegend in Ordnung ist), muss aber noch von einem Miner bestätigt und zu einem Buchungsblock zusammengefasst werden. Erst dann ist die Transaktion ein Teil der Blockchain, wird von jedem Teilnehmer heruntergeladen und ist somit fest in die Buchhaltung aufgenommen.

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