Wer den Artikel über die Blockchain und das Bitcoin-Netzwerk aufmerksam gelesen hat, der wird sich jetzt fragen was der Begriff Anonymität hier zu suchen hat wo doch alle Transaktionen öffentlich sichtbar und nachverfolgbar sind. Bei echtem Bargeld wird es nie möglich sein sämtliche Transaktionen komplett durchsichtig zu machen, allerdings werden Überweisungen bei Banken niemals vollkommen anonym sein. Bitcoin ist beides. Vollkommen transparent und auch anonym. Das liegt in dem Umstand der verwendeten Bitcoin-Adressen. Die Transaktionen sind öffentlich einsehbar, allerdings steht es jedem Bitcoin-Benutzer frei die verwendeten Adressen seiner Identität zuzuordnen. Daher spricht man bei Bitcoin auch von „nutzerdefinierter Privatsphäre“. Wie erreicht man nun die bestmögliche Privatsphäre? Der erste wichtige Schritt in diese Richtung ist niemanden seine Adressen bekannt zu geben. Weiters besteht die Möglichkeit für jeden Betrag den Sie empfangen möchten eine neue Adresse zu generieren. Da diese Adresse zuvor noch nie verwendet wurde, kann auch niemand über diese Adresse Ihren aktuellen Kontostand einsehen.

Wechselgeld

Zum Senden von Bitcoins können Sie allerdings nur Adressen verwenden die bereits Beträge erhalten haben. Man nennt diese auch „unspent inputs“ – „nicht ausgegebene Eingänge“. Wie beim echten Geld kann immer nur der gesamte „unspent input“ ausgegeben werden. Sie möchten einen Kaffee um 2,50€ bezahlen, haben aber nur einen 20er. Jetzt können Sie auch nicht einfach ein Eck vom Schein abreißen, nein Sie geben den gesamten Schein her und erhalten das entsprechende Wechselgeld. Auf Ihre Adresse im Wallet ist ein Betrag von 2 Bitcoins zugeordnet. Wenn Sie jetzt einen Betrag von 0,5 Bitcoin bezahlen möchten, schickt Ihre Wallet die Adresse mit den gesamten 2 Bitcoins weg, der Empfänger erhält eine Adresse im Wert von 0,5 Bitcoin und Sie eine neue Adresse im Wert von 1,5 Bitcoin, Wechselgeld eben.

Bitcoin-MixingBitmixer logo

Dieser Umstand bietet eine weitere sehr wichtige Möglichkeit seine Privatsphäre zu schützen, nämlich das sogenannte „Bitcoin-Mixing“. Das Prinzip ist einfach. Man sendet seine Bitcoins an einen Mixing Dienst (bitmixer.io) und dieser sendet Ihnen denselben Betrag aufgeteilt auf mehrere Beträge und Tage zurück. Wobei für wiederum für jede Transaktion mehrere Adressen verwendet werden. Wenn Sie nun für den Empfang der Bitcoins eine neue Wallet verwenden können Sie sicher sein, dass niemand den Betrag mit Ihrer Identität in Verbindung bringt. Die komplett öffentliche Buchhaltung kann auch große Vorteile mit sich bringen. Sammelt zum Beispiel eine Organisation Spenden über Bitcoin muss diese natürlich eine Bitcoin-Adresse bekannt geben. Da nun jeder die Adresse der Organisation kennt, kann auch jeder in der Blockchain die weitere Verwendung der Bitcoins einsehen. Vertrauen dass die Organisation auch wirklich ihr versprochenes Projekt mit dem gesammelten Geld umsetzt ist nun nicht mehr in so großem Maße notwendig wie wenn man auf ein Spendenkonto einen Euro-Betrag überweist und niemals den Kontoauszug der Organisation zu sehen bekommt.

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